Die RAG hat heute Abend die Anwohner auf einer Veranstaltung informiert wie es mit dem Gelände der Zeche Hugo weitergehen soll. Stichwort Biomassepark.
Angefangen hat der Vortrag mit etwas einfachem: der Chronik der Zeche Hugo.
Danach eine Übersicht um welche Flächen es sich bei dem Projekt handelt:
auf Hugo 2/5/8 ca. 43 ha
auf Hugo 1/4 ca. 6 ha
zum Vergleich, die Fläche der Rungeberghalde beträgt ca. 60,5 ha.
Dann kam das "Abschlussbetriebsplanverfahren nach Bundesberggesetz". Auf Deutsch etwa: Maßnahmen um ein Gelände aus dem Bergrecht zu entlassen.
Direkt danach folgte eine Karte mit den Bodenbelastungen auf dem Gelände. Auf Hugo 2/5/8 ist eine Fläche mit Dieselöl belastet (rote "Niere" oben rechts im Bild), ein anderes mit Schwermetallen.
Auf Hugo 1/4 ist ein kleiner Teil mit Cyanid belastet. Dieser wird abgetragen und nach 2/5/8 transportiert, dort gesammelt und unter eine Schicht aus 2,5mm dicken Plastikplatten versteckt ("gesichert"). Das ganze wird mit Erde überschüttet und fertig. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Interessant sind auch die 6 Blindgänger die auf dem Gelände vermutet werden (einer davon unter der Rungenberghalde). Diese Infortmation war nicht Teil des Vortrages und wurde nur durch eine Nachfrage bekannt.



Schwermetalle, Dieselöl.....Auf dem Hugogelände wurde sicherlich damals mächtig rum geaast. Jetzt wird alles unter Folie verscharrt für die nächste Generation :)
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